Ernährung und Rezepte für Triathleten

Übersäuerung? Ursachen und Tipps für Triathleten

Normalerweise beträgt der pH-Wert im Blut zwischen 7,35 und 7,45. Der Körper verfügt über Regulationsmöglichkeiten, um den pH-Wert möglichst konstant zu halten. Im Blut gibt es verschiedene Puffersubstanzen, die pH-Veränderungen durch die Stoffwechselreaktionen gut auffangen und den pH-Wert konstant halten. Zum Beispiel stellt Bikarbonat  den wichtigsten Puffer zu Verfügung, um überschüssige Säuren im Körper zu neutralisieren. 

Übersäuerung erklärt am Beispiel des Laktat-Stufentest

Diesen Vorgang kennt der gemeine Triathlet bereits aus dem Schnelldurchlauf beim Laktat-Stufentest. Der schnell steigende Energiebedarf wird nach kurzer Zeit überwiegend anaerob gedeckt, da Sauerstoff nur begrenzt nachgeliefert werden kann. Je weniger Sauerstoff der Zelle zur Verfügung steht, desto uneffektiver ist die Energiegewinnung und desto mehr Säuren entstehen.  

Durch übermässig säurebildende Ernährung und eben nach starken Belastungszyklen im Sport kann es zu starken Schwankungen führen, bei dem der pH-Wert unter dem normalen Wert sinkt – man spricht hier von einer Übersäuerung, welche zu Störungen im Stoffwechsel führen können und den Athlet stark anfällig zu Infekten macht.

Tipps gegen Übersäuerung

Was kann der Athlet nun gegen die Übersäuerung tun? Zum einen kann durch basische Ernährung dem Körper geholfen werden, das Säuren-Basen-Gleichgewicht wieder zu erreichen. Durch eine Ernährung mit basenbildenen Nährstoffen wird es dem Körper erleichtert, die Säuren auszugleichen und den PH-Wert des Blutes zu erhöhen.

Säurebildende Nahrungsmittel
• Fleisch, Wurst
• Milchprodukte und Eier
• Fisch, Meeresfrüchte
• Genussmittel wie Zucker, Kaffee, Alkohol

Basenbildend
• Gemüse, Salate, Kräuter
• Obst, Trockenfrüchte, Nüsse, Samen
• Getreideflocken

Mit einer natürlichen, vitalstoffreichen und basenüberschüssigen Ernährung kann der Athlet die Chance waren, die Leistungsfähigkeit des Körpers zu erhaltn und eine optimale Regeneration des Organismus zu gewährleisten.

Basische Stulpen statt Kompressions-Socken

Das basische Fußbad! Der Triathlet hat neben dem Job, Familie und Trainieren nur begrenzt Zeit und ein basisches Vollbad passt da oft nicht rein. Doch ein Fußbad zur abendlichen Nachrichtensendung oder am Computer lässt sich gut vereinen. 

Für unterwegs oder beim Schlafen eignen sich basische Stulpen. Fast jeder kennt den Nutzen von Kompressionsstrümpfen, doch vielen ist der Vorteil und die Wirkung unbekannt. Diese können sehr gut auch nach Wettkämpfen zum Abtransport vom überschüssigen Laktat helfen – eine gute Tat gegen Muskelkater.

Redaktion

Das Blogmagazin von triafreunde.com. Ungeordnet, ohne Anspruch auf Vollständigkeit schreiben wir rund um Triathlon, Training und Ausdauersport. Alles Themen, die das Triathlonherz höher schlagen und den Wattmeter in die Höhe schnellen lassen.

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