Triathlon Material, Technik & Equipment

Garmin Forerunner 225 im Test

Es hat schon was, wenn man die Uhr das erste Mal in der Hand hält – das Display wirkt schärfer und moderner aufbereitet, auch Dank des Farbdisplays ist das ein Hingucker. Das Gerät wirkt erst ein mal groß, es deckt auch einen starken Unterarm ab. Das Armband ist weich und gut anzuziehen, damit lässt sich die Rückseite der Uhr für die Pulsmessung lichtgeschützt befestigen. Ein Tragen der Uhr auch ohne sportliche Belastung kann allerdings schnell zum Hitzestau und Schweißbildung führen.

Handling Forerunner 

Die Bauhöhe auch im ersten Eindruck wie bisherige GPS Uhren – etwas wuchtig. Es scheint nicht möglich, bei langer Laufbekleidung die Uhr zu verstecken. Dennoch ist der Handgelenks-Computer sehr leicht, schon nach wenigen Laufmetern ist dieser in der Wahrnehmung nicht mehr präsent – erst nach den 1000 Metern bringt er sich wieder in den Vordergrund, wenn akustisch und per Vibration das Intervall geschafft ist. Neutral und wirklich auch bei hohem Tempo und flüchtigem Hinschauen gut ablesbare Werte.

Herzfrequenzmessung

Dieser kleine Handgelenkscomputer hat eine schnell erlernbare Knopf-Bedienung, die anatomisch wohl eher für Rechtshänder ausgelegt ist, die ihre Uhr am linken Arm tragen. Der rote Knopf – klar – für Start und Stopp, links unten den Navigationsknöpfe fürs Programm. Alles sehr stylisch und unaufgeregt. 

Darstellung Forerunner 225 Aufzeichnung Herzfrequenz

Zur Pulsmessung nach mehreren Testläufen hier ein vorläufiges Fazit: erst nach 1-2 km schwingt die Messung sich auf den “richtigen” Puls ein. Woran das liegen könnte, entzieht sich unserer Kenntnis, jedoch ist das Messergebnis dann ziemlich genau und passt sich auch bei kurzen Intervallen schnell an.

GPS Tracking 

Manko: Die GPS Aufzeichnung ist bei dem Testgerät etwas ins Hintertreffen geraten, denn auch nach 10 Läufen, die immer von der gleichen Position gestartet und beendet worden, hat es der Garmin nicht geschafft, den Weg nach dem Einschalten ab dem 1. Kilometer aufzuzeichnen. Erst nach 4-5 Kilometern sind die Routen nachvollziehbar mit GPS-Koordinaten und Höhenmesspunkten auszulesen. Dank des Beschleunigungssensors und des GPS sind jedoch die Distanzen von allererster Minuten zu analysieren.
Der Forerunner 225 misst alle wesentlichen Laufdaten wie Distanz, Tempo und Herzfrequenz. Zusätzlich zur GPS-basierten Berechnung von Distanz und Tempo hat er einen integrierten Beschleunigungssensor. 

Beim Auspacken fällt im Vergleich zum Vorgänger Garmin Forerunner 210 die wuchtige Ladeklammer auf, die sich auch nur in einer Richtung montieren lässt, das ist etwas fummelig – hier scheint Garmin wenig Bestrebungen zu einer einheitlichen Ladevorrichtung zu haben. Die Übertragung der Daten gelingt bei dem 225er Modell ausschließlich mit dem Kabel, die drahtlose Übertragung wäre durchaus wünschenswert.

Forerunner 225 Alltagsuhr?

Der Activity Tracker zählt Schritte und zählt dabei verbrauchte Kalorien im Laufe eines Tages – das muss die Uhr eigentlich ja nicht unbedingt können, schließlich geht es ja gerade um den Einsatz uni solo als Laufcomputer mit Herzfrequenzmesser. Das Handling und der Funktionsumfang des Forerunner 225 ist für echtes Lauftraining ausgelegt. Erstaunlicherweise hat der Forerunner trotz der Messeinrichtung am Arm eine lange Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden Training.

Bild von Redaktion

Redaktion

Das Blogmagazin von triafreunde.com. Ungeordnet, ohne Anspruch auf Vollständigkeit schreiben wir rund um Triathlon, Training und Ausdauersport. Alles Themen, die das Triathlonherz höher schlagen und den Wattmeter in die Höhe schnellen lassen.

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"