Triathlon Rennberichte

Amade Radmarathon Radstadt – Teil 1

3.45 Uhr klingelt der Wecker, oh je, nur knapp 4 h Schlaf.. Aber Wettkampf ist Wettkampf und schließlich ist dieser bezahlt und die Zeit ist von Family freigeben. Der Amadé Radmarathon kann kommen, zumindest für mich. Ihr werdet schon lesen, was ihr verpasst habt 😉

Ursprünglich wollte ich ja am Vorabend schon nach Radstadt grooven und den Vorabend mit gleichgesinnten auf dem Marktplatz verbringen, aber die Voraussicht, mit Temperaturen um den Gefrierpunkt im Auto zu verbringen, hat mich dann doch nicht so gereizt. Ab auf die A8 und um 5.15 Uhr an der österreichischen Grenze Vignette kaufen. Um diese ungnädige Uhrzeit wird man tatsächlich noch gefragt: Weste? Manchmal glaube ich, dass die Vignetten-Verkäufer mehr Geschäft mit den Beibooten machen als mit Benzin oder dem Mautplaketten.. Aber ich winke freundlich ab, mit mir kein extra Geschäft, habe ja von den Familienausfahren schließlich reichlich davon im Auto.

Also fahre ich schön mit Tempomat 120 km/h nach Salzburg herum und bin ohne Kaffe nicht wirklich wach, und ähm, Moment.. wieso steht da jetzt Wien als Fernziel? Karte raus und Volltreffer, falscher Weg, muss doch Richtung Italien, und als ich das merke macht es Klack.. Blitzdings.. Na, der morgen kann sich ja noch gut entwickeln.
Nächste Ausfahrt raus und drehen, schnell nachrechnen, schaffe ich noch um 6.45 Uhr anzukommen? Mh, hat das nicht eben schon wieder geblitzt? … Herrje, und jetzt noch Stau vor Hallein.. Jetzt wird’s interessant.

In Radstadt 6.50 Uhr ins Stadtzentrum, sofort Parkplatz gefunden, da wo die Mitstreiter unter der Kofferraumhaube schon fleißig die Rolle massakrierten. Denke mir ‚Diese Streber’ 😉 Und es hat geschüttet, bin zur Startnummernausgabe schon geduscht.
Vorteil bei so einem Wetter: Kein Andrang, Örtlichkeiten frei und Startpaket mit wärmenden Worten in die Hand bekommen. Am Auto dann die Aufkleber und Startnummer montieren, was sich bei einem Aero-Lenker schwierig gestaltet.

Ein mal Winterklamotten: Eingepackt in Hals- und Kopftuch, Regenjacke, lange Hose und Überschuhe und vor allem regenfeste Handschuhe gleich zum Start rollen. 7.25 Uhr und Regen lichtet sich! Man stand zwar in der übergroßen Pfütze auf dem Marktplatz, aber hier sind ja noch so viele, die das auch wollen.

Und interessant, jeder ist so auf sich konzentriert, kaum worte, keine Blicke.. und ich höre der Moderation zu, die da von leichtem Schneefall auf dem Berg spricht. Beruhigend: die Straßen sind frei, kein Schnee. Vor 2 Jahren war das hier ja schon mal so, alles easy..

Schock

Ich befinde mich im Startblock 2, sehe die schnellen Starter davoneilen.. Und in 3 oder 5 Minuten Abstand geht’s weiter. Aber irgendwas war anders als sonst.. Startschuss und da kommt mir so ein Gefühl hoch, als ob man den Geburtstag der Schwiegermutter vergessen hat.. Der Helm fehlt! Ist das reparabel? Oh schreck, wie komme ich da wieder raus, jetzt fahre ich hier im Pulk. Kurz vor Stadtgrenze habe ich mich herausgewunden und bin zurück zum Auto. Helm auf und einfach noch mal anfangen.

Weiterlesen, ob ich das Feld noch bekommen habe 😉

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