Schwimmen

Wie du deine Schwimmtechnik gezielt verbessern kannst

Videoanalyse am Beckenrand, Unterwasser Aufnahmen oder Schwimmkanal

Es gibt sicher viele Wege, um sich beim Schwimmen zu verbessern – Techniktraining, Intervalle, Freiwasser- und Langstreckenschwimmen. Sehr wohl wird ein Mehr an Training entsprechende Fortschritte bringen, die beim Triathlon behilflich sind, schnell zum Rat zu kommen. Doch all der Trainingsaufbau nützt nur bedingt was, wenn man unter seinem Potenzial bleibt.

Klassisch – Sichtung vom Beckenrand

Ein Schwimmtrainer kann am Beckenrand einiges leisten, die Technik beim Schwimmen zu analysieren und Tipps zu Verbesserung geben. Doch sind seine Möglichkeiten eingeschränkt. Der Blick auf den Unterwasserarmzug bleibt verwehrt, ebenso die Ansicht der Wasserlage von der Seitenansicht und die Frontalansicht aus der Vogelperspektive. Das Thema der Schwimmgeschwindigkeit bleibt hier meist unbeachtet. 

Unterwasserkamera im Schwimmbecken

Ein eher aufwendiger Akt für den Coach ist die Videoanalyse im Pool – sehr wohl eine umfassende Möglichkeit, die verschiedenen Perspektiven nacheinander aufzuzeichnen und später am Computer zu analysieren. Dies wird oft im Schwimmcamp praktiziert – ein Helfer zeichnet gleich eine zweite Perspektive auf. Hinterher kann die Technik vom Schwimmer – wie der Armzug mitsamt Beinschlag, Winkelanalyse, Über- und Unterwasseransicht mittels einer speziellen Software verglichen werden. 
Dieses Prozedere ist zeitaufwändig und der größte Nachteil für den Athleten ist die Wartezeit zwischen dem Zeitpunkt des Schwimmens und der Auswertung. Erschwerend kommt hinzu, dass der Athlet “sein” Tempo schwimmt und der Trainer hier schwer zwischen den Geschwindigkeiten “wechseln” kann.

Schwimmkanal

Für den Coach und Athleten gleichermaßen besticht die Möglichkeit der Schwimmanalyse in einem sog. Schwimmkanal. Darin wird auf der Stelle gegen die einstellbare Strömungsgeschwindigkeit geschwommen und der Coach hat die Möglichkeit, unmittelbar alle Perspektiven zu sehen und dem Athleten direkt auf Monitoren wiederzugeben.

Das Prozedere war schlicht – jeder Athlet sprach mit dem Coach, was seine Bedürfnisse sind. Im Strömungsbecken kam gleich nach dem ersten Schwimmen das prompte Feedback. Die Analyse und Selbstsicht des Athleten überzeugten und gleichwohl kamen einige Korrekturen, die man versucht hat in die Tat umzusetzen. 

Der wirklich spannende Part waren die Tempowechsel oder das Schwimmen auf maximaler Geschwindigkeit bis zum Einbrechen: Wo hat sich die Technik verändert, wo waren die Defizite beim Stil, die der Athlet mit geeignetem Training verbessern könnte? Diese Art der Analyse ist auch für den Schwimmprofi hoch spannend, um sein volles Potenzial auszureizen.

Fazit

Wer eine Schwimmanalyse im Strömungsbecken macht, dürfte neben dem Ist-Zustand einiges an Optimierungspotentialen hinsichtlich seiner Schwimmperformance mitnehmen. Zudem sind die Videos, die der Athlet selbstverständlich digital mitbekommt, immer eine gute Möglichkeit, später zu vergleichen. 

Coaching Fragtom

Meine sportlichen Ambitionen widme ich dem Triathlon und vielmehr dem Ausdauersport seit mehr als 15 Jahren. Ich kann auf 15 Ironman-Finishs, darunter mehrere Sub-10 Zeiten und dem Absolvieren von dutzenden Mittel- und Olympischen Triathlons, Duathlons, Marathons im Laufen, Rad und Langlauf zurückblicken. Meine Erfahrung verdanke ich aus meiner mehrjährigen Praxis als Vereinstrainer und den Lizensierungen vom DOSB im Triathlon als geprüfter Triathlon B Trainer Leistungssport auf der Langdistanz. Ich vertiefe kontinuierlich mein fachliches Wissen mit Weiterbildungen im Ausdauer und Fitness Bereich aus und verlänger meine Lizenzen regelmäßig auf Seminaren und Weiterbildungen. Mich zeichnet aber nicht nur das Wissen um die Erreichung der sportlichen Ziele aus, sondern gerade auch die Bewältigung von Verletzungen und der Überwindung von mentalen Tiefs. Mir wird ein ruhiger, motivierender, aber zugleich zielgerichteter Stil nachgesagt, den die Athleten wertschätzen.
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