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Ironman Zürich – mein 100 Tage Trainingsplan

In der Geschäftswelt und in der Politik gibt es ja die sog. 100 Tage Bilanz, wo man sich als neuer Amtsinhaber oder Chef einer Bilanz stellen muss. Im Triathlon ist das ja mal gar nicht so anders! Man muss sich (mit der entsprechenden Vorbereitung versteht sich) in 100 Tagen den immensen Herausforderungen der 3,8 schwimmkilometer, den 180 langen Radkilometern und dem Marathon stellen. Ob es einem dann besser geht, als dem oben im Bild zu sehenden Überresten?

Das Vorspiel – Wintertraining, lange Läufe, Kacheln-Zählen beim Schwimmen, Winterlaufserie, Trainingslager und Frühjahrs-Halbmarathon ist jetzt vorbei und Projekt Training for IM Zürich ist auch auf dem Papier.

PS: Mit der neuen Funktion des Countdowns auf Triafreunde hat man das immer gut im Blick, wieviel Zeit noch bis zum Tag-X ist.

Für meinen Start beim Ironman Zürich bleiben am Ende dieser Woche noch genau die berühmt berüchtigen 100 Tage übrig. Mh, ich habe da auch einen Plan, einen eisernen Plan. Dieser sieht vor, das ich nach Ostern eine Woche Entlastung habe und dann wie folgt mein Training aufbaue.

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Ich bin mit einem solchen Belastungsmuster (rot=Belastung, grün=Entlastung, gelb=Tapern) bisher immer sehr gut gefahren. Meistens habe ich am Ende der 1. Woche einer 3-Wochen Belastung die meister Kraft und auch die meister Lust noch mehr zu machen, aber ich weiss ja, dass das in der 3. Woche dann auch gut befriedigt ist. So stand diese Woche auch das 3. mal in Folge ein Intervall-Training auf dem Rad an.

Intervalltraining Kloster Schäftlarn

Ich bin heute nach der Arbeit direkt aufs Rad und los zum Kloster Schäftlarn. Bis dahin sind es 40 Minuten einrollen. Die kurze aber recht konstante Steigung vom Kloster nach Hohenschäftlarn ist unter der Woche ideal, um Intervalle zu machen. Kaum Autos und auch keine “mitbewerber”, die einem zeigen müssen, dass sie die erste hälfte schneller sind.. wenn die mal wüssten, das ich da 5 mal hochmache und gar nicht mehr kann, als meine 300 Watt zu pressen.. Naja, wie gesagt, kein anderer da und man kann da ganz vergnüglich alleine hochpressen..

Im Vergleich zum Sonntag, wo ich 4 Stunden bei 2 Grad gefahren bin, war es heute mit 16 Grad recht warm. Dennoch wird es in der ersten Aprilwoche noch recht früh dunkeln und ich konnte wieder mit meiner neuesten Errungenschaft, dem Mini-Scheinwerfer von Sigma, die Wälder ausleuchten.

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