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Ruhewoche und Wettkampfvorbereitung

Was sind schon 2 Wochen denkt man? 2 Wochen in der “Vorbereitungsperiode 2” und kurz vor dem Saisonstart – viel zu viel um alles zu erzählen. Auch wenn ich mich auf das wesentlich beschränke, bei so viel Training und Triahtlon-Vorbereitungen ist es nicht nur Gesprächsstoff für die Kantine.

Diese Woche hatte ich zum Glück Entlastungswoche. Kann man einfach mal so stehen lassen, nachdem ich an dem Wochenende davor meine längste Radtour gemacht habe, die ich je gefahren bin. So war ich mit großer Gruppe hochmotiviert und mit speziellem Müsli in die Pedalen zum Treffpunkt Kugleralm. Mit einer großen Gruppe von 8 Leuten gestartet und ich kann von Glück sprechen, je größer die Gruppen sind, je höher die Wahrscheinlichkeit, dass jemand helfen kann – denn nach genau 20 Minuten ist mir die Kette gerissen… Ja, ich weiss, die 500 Watt die ich treten musste 😉 Aber was tun? Ein Kettennieter hat sich gefunden und einer, der mir sagen konnte wie man aus einer schon angebrachten Kette ein Glied entfernt und wieder zusammenbringt. Somit auch das wunderbare Foto mit den schwarzen Händen.

Nach gut 50 Kilometern hatte ich auch wieder Vertrauen, dass das halten sollte, den schliesslich kamen dann ja auch bald die Berge. Es ging bis zum Tegernsee und das auf den Strecken des Tölzer Triathlons. Am Tegernsee hat sich die Gruppe gesplittet, womit ich dann beim Henrik und Michael mitgezogen wurde. Dann ging es vom Tegernsee hoch hinaus in das Valepp und zur wunderbaren Aussicht vom Spitzingsattel, wo auch der bekannte Alpen-Triathlon Schliersee stattfindet. Um das ganze jetzt noch rund zu machen: 3 Tage zuvor habe ich mich ja zur Wendelsteinrundfahrt angemeldet und diese Runde sollte dann auch gleich schon mal Strecknbesichtigunge sein?! Es ging hinauf zum Sudelfeld. Ab dort war es mir dann irgendwie auch nicht mehr einerlei, denn die beine mit knapp 2000 Höhenmetern waren schon gut belastet und der Rückweg zog sich dann wie Kaugummi .. Ein Tankstopp mit Brezeln und Eis musste sein, um die letzten Kilometer der sensationell langen Runde von 225 Kilometern zu überstehen.

So war ich froh, dass ich die Woche dann wirklich keine anstrengenden Einheiten mehr machen musste. Und Samtag war ja auch noch Neopren-Testschwimmen, 10 Uhr im Dantebad.. Eine echt gute Sache, mal wirklich Modell durchzutesten. Es ist für mein empfinden nämlich auch nicht wirklich so, dass der teuerste Anzug der beste sein muss. So auch die Meinung der mitgereisten Jury, Ron und Denis haben auch die Neoprenhäute getestet und ihr werdet es nicht glauben – wir haben alle das gleiche Modell gewählt und auch dann gleich gekauft! Welches? Das erzähle ich das nächste mal, dann beim Freiwasserschwimmen oder auch schon vom Wettkampf, nächste Woche ruft St. Pölten.

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