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Winter Laufschuhe – Tipps zur Schuhauswahl

Der Winter ist da und für das Laufen bei Schnee, Matsch, Eis und Kälte wird ein passender Winterlaufschuh gesucht. Was genau zeichnet aber einen echten Winterlaufschuh aus? Den Laufschuh für den Winter zeichnet eine weichere Gummimischung aus, die gerade bei niedrigen Temperaturen noch entsprechend dämpfen und Halt bieten. Der Winterlaufschuh ist wasser- und schneedicht, ein Obermaterial aus Goretex bietet sich an, wer richtig in den Tiefschnee will, wird sich mit Halbschuhen anfreunden, die bis über den Knöchel gehen. Gegen Kälte leisten die meisten Trail-Schuhe schon gute Dienste, bei wirklich eisigen Bedingungen kann man mit Winterlaufsocken nachjustieren.

Sohle für Winter- und Crossschuhe

Das allerwichtigste beim Winterschuh ist die Sohle, sie sollte winterfest, robust und rutschfest sein. Ein Optimum ist, wenn die Sohle dem Läufer sogar bei Glatteis bei jedem Laufstil einen perfekten Halt gibt. Nicht immer stellt der Laufschuh-Hersteller die Sohle aber auch selber her, bei der Firma Saucony beispielsweise vertraut man auf die Kompetenz des Sohlen-Herstellers Vibram. Vibram ist eine italiensicher Firma, die ursprünglich Sohlen für Bergschuhe herstellte.

Interessant: Die erste wasser- und winterfeste Gummisohle wurde übrigens von Vibram zusammen mit dem italienischen Autoreifenhersteller Pirelli im Jahr 1937 zum Patent angemeldet. Vibram ist nicht nur im Bergsport ein Begriff, auch im Natural-Running, dort findet sich die Vibram-Sohle in dem Barfuß-Schuh wieder.

Für Eis – Laufen mit Spikes

Bei Matsch und Schnee zu Laufen ist das eine, wenn das alles überfriert und man teilweise auf Eisschichten läuft, gibt nur ein Schuh mit Spikes den nötigen Halt. Diese kleinen Metallstifte an der Sohle schützen Dank der Kanten vor einem Rutschen und geben dem Läufer entsprechend Halt. Je mehr an der Sohle angebracht sind, desto besser wird der Halt. Es bleibt nun dem Athleten überlassen, welches Modell mit wie vielen Spikes / Sicherheit er wählt.

So bieten zahlreiche Hersteller wie Salomon, Asics, Adidas Schuhe mit Spikes an. Ein Spezialist unter den Winter-Schuhmodellen kommt aus Schweden und heisst Icebug. Dieser Hersteller bietet einen speziell für den Lauf im Winter angepasste Trail-Schuhe, die gleich mit Spikes versehen sind. Diese wie im Modell zu sehen funktionieren deswegen ganz gut, weil die Spikes direkt in dem Profil der Schuhsohle eingelassen sind und das Abrollverhalten des Schuhs nicht verändert wird. Für die ambitionierten Läufer/Innen unter den Triathleten, die gerade im Winter konstant trainieren wollen, werden Karbidspikes in der Sohle empfohlen, welche einen optimalen Grip auf jedem Untergrund gewährleisten. Auch auf trockenem Asphalt lassen sich diese Schuhe laufen wie jeder andere Laufschuh.

“Schneeketten” für Gelegenheitsläufer

Wer im Winter doch ehre gelegentlich (zur Winterlaufserie) draußen laufen möchte oder die Kosten für ein spezielles Paar Schuhe sparen möchte, ist mit einer sog. Schneeketten für die Laufschuhe bestens beraten. Die YakTrax ermöglichen besseren Halt auf festgetretenem oder gefrorenem Schnee. Durch das elastische Kunststoffmaterial passen sich die Schneeketten hervorragend an den Schuh an. Andere Varianten haben in elastischem Gummi eingelassene Krallen/Spikes, welche unterm Schuh geschnallt ebenso ein Ausrutschen auf Schnee und Eis.

Schnee Gamaschen

Damit es auch bei Neu- oder Tiefschnee nicht unangenehm wird, bieten sich sog. Gamaschen an. Sie schützen den Schuh, indem sie den Eintritt von Steinchen und Schlamm vermeiden.

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Redaktion

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