Toms Triathlon Blog

Das war der Stadttriathlon Erding 2010

Wir sind in der Erwartung einen kalten, verregneten und Triathlon zu bestreiten gestartet – und wir wurden nicht enttäuscht. Das Schimpfen in der Wechselzone “boah, ich krieg meine Schuhe nicht an” und “erst nach 3 Kilometern habe ich meine Füße beim Laufen wieder gespürt” unterstreichen, dass diesmal harte äußere Bedingungen herrschten.

Ich persönlich hatte bisher keinen Triathlon, der aus 3 Disziplinen Schwimmen bestand. Wovon die erste Disziplin wohl am wetterunabhängigsten war. Der Weiher hatte 14 Grad, gefühlte 8 Grad und das einschwimmen habe ich auf satte 3 Minuten reduziert. Ich hatte das Glück, in der ersten Startgruppe mit den Profis zu starten. Dieses Jahr ging es bei der Startnummernvergabe nach Anmeldezeitpunkt und nicht nach Schwimmzeit, das hat das Rennen sehr durchmischt, weil man beim Radfahren auch zum Schluss von einigen Raketen überholt wurde.

Mit meiner Schwimmzeit von 23:30 min bin ich durchaus zufrieden, weil ich fast 4 wochen nicht richtig trainieren konnte. Aber ich bin doch ziemlich geschockt, dass der Abstand zu Christian nur 9 Sekunden war, ich weiss nicht, wo er die Kraft herholt 😉

Beim Radfahren habe ich das erste mal im Wettkampf eine Regenjacke angezogen, die Wechselzeit von 2:30 min war ok. Auf der Radstrecke wurde wie vom Kampfrichter “angedroht”, scharf auf das Rechtsfahrgebot geachtet und das überqueren, selbst ein streifen der Mittellinie führte sofort zur Disqualifikation. Auffällig für mich war, dass es somit auf der Radstrecke zu sehr engen Überholmanövern kam und auch sehr häufig Windschatten gefahren wurde.. Für meinen Geschmack war das äußerst störend, ob das nur mit der verschärften Vorschrift zusammengehangen hat, kann ich nicht beurteilen.
Nach km 15 habe ich am Rad irgendwie kein richtiges Tempo mehr aufbauen können, und in der Kurve bin ich schon ziemlich “geschwommen”.. Kann es wahr sein, dass ich einen Platten hab? Ja es kann. Und das mit dem neuen Rad, dort habe ich Verlängerungen auf den Ventilen die ich bei der Nässe und der Kälte einfach super-schlecht lösen konnte und somit für den Schlauchwechsel 6-9 Minuten verloren habe.. Schlimmer war das Gefühl, dass die gesamte erste und zweite Startwelle an mir vorbeigerauscht ist.. Der Schnitt mir 31,9 km/h natürlich total versaut.

Um so schneller wollte ich dann auf Laufstrecke. Auch ich habe 3 kilometer gebraucht, um die von Pfützen geschwängerten kalten Füße wieder zu spüren und konnte mich an jemanden schnellem festbeissen. Größte Motivationsspritze war, dass ich einen Vereinskollegen bei km 6 überholt habe, der sonst deutlich schneller als ich bin. Zum Glück erst Im Nachhinein erfahren, dass er disqualifiziert wurde und eher ein Trainingslauf gemacht hat. Mit 40:19 min für die 10 Kilometer laufen bin ich hoch zufrieden!

Insgesamt habe ich meine Vorjahreszeit trotz Reifenpanne unterboten und bin als erster von den triafreunden sendling ins Ziel gekommen. Hatte zwar nicht die schnellste Zeit, aber es kommen ja noch Wettkämpfe dieses Jahr!

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