Toms Triathlon Blog

Wings for Life World Run – We did it.

Ich gebe zu, die virtuellen Rennen und Veranstaltungen, die man doch irgendwie alleine durchziehen muss, reizten mich bisher nicht so sehr. Nun bin ich seit dem gestrigen Wings For Life World Run eines besseren gelehrt. Start 13 Uhr, Mittagshitze, völlig normal für Triathleten, die auf Ironman Veranstaltungen genau diese Herausforderung haben: gefühlt 28 Grad, Sonne die sticht und die Luft fühlt sich schwer an.

Für den Lauf habe ich die von Gore neu vorgestellten Produkte Ultimate 2in1 Laufshort und das Contest Zip Shirt testen dürfen.

Die ersten Kilometer sind dann doch besonders, im Gegensatz zu den normalen und kurzen Trainingsläufen gilt es hier erst ein mal den Laufrhythmus finden. Geplant bzw. ausgerechnet habe ich um die 2 Stunden, bis mich das Catcher Car einholen wird. Daher die ersten Kilometer mal nicht all zu sehr unter den 5min/km Pace kommen.

Nun die Frage: sehen wir vielleicht auch noch andere Läufer? Es sind ja schließlich 184.236 Läufer als Teilnehmerrekord gemeldet worden. Es war nicht schwer, die Mitläufer auszumachen, zum einen gibt es so viele “freiwillige” Läufer um die Zeit nicht, zum anderen sind die meisten angetroffenen sichtbar mit dem Handy in der Hand oder in Begleitung auf dem Rad. Kurzer Blick und alles ist klar “Ihr auch? Verrückt, oder?”.

Neben mir meine Tochter auf dem Rad, welche mich mega motiviert tolle Fotos schießt. Mein Knopf im Ohr reicht mir so wunderbare Motivationssprüche vom Moderator in der App rüber. Die sauge ich förmlich auf und finde nach etwa 1:10 h einen guten Kompromiss zwischen Wärme, Puls, eben der Laufrhythmus der jetzt noch eine Stunde halten soll, und ja, es macht richtig Spaß!

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Die Wasserstellen im Perlacher Forst und Isar sind herrlich erfrischend, Kopf abkühlen, Wasser aufs Shirt, ein halbes Gel und weiter gehts. Nach dem ich dann die letzte Stunde alleine unterwegs bin, kommen die Sprüche immer besser,

Wenn du so weiterläufst, dann geht dem Catcher Car noch der Sprit aus.

Woah, es wird gerade an deinem Wikipedia Eintrag gearbeitet, was für eine Leistung..

Und bei km 22 wird es richtig lustig, es batteln sich die Stimme aus dem Catcher Car und der Kommentator.

Hello, here is your catcher car, is this you in front of me? Oh, still not. I’m 2 km behind you.

Dann der beste: Hey, this is me, the Catcher Car, I will catch you soon, 300 m behind you… And you know, I’m a woman!

Auf den letzten Metern überhole ich auch noch einige gehende Läufer, die mich mit würdigenden Blicken und motivierenden Kommentaren tragen. So schön, habe noch meine 25 km voll gemacht und laufe dann locker nach haus. So ein gutes Feeling, habe Rennblut geleckt.

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