Toms Triathlon Blog

Shopping, Königsetappe die 2. und Tränen zum Abschied

Ich habe am Montag mit diesem Blog schon angefangen zu schreiben. Da der Blog hoffnungslos zu lang geworden ist, nun Teil 2 und für Euch zum Wochenende was zu lesen: Jetzt sitze ich gerade am Gate A08 in Palma de Mallorca und warte auf den Rückflug AB9821 PMI-MUC, der doch unverhofft und plötzlich kam. Die 8 Trainingstage sind wie im Flug vergangen und es war ein unterhaltsamer, sonnenverwöhnter und sportlich anspruchsvoller Aufenthalt.

Shopping – die unerkannte Disziplin

Nach der Königsetappe am Freitag war Samstag Ruhetag. Die ganze Woche war es trocken bei 13-18 Grad und wie passend zum Ruhetag hat es geregnet. Die richtige Zeit um die outlet-Stores in Palma zu überfallen und im Supermarkt die Mitbringsel zu ordern. Komischerweise waren wir nach dem Shoppen fast noch mehr geschafft als nach einer “normalen” Radtour, die Spanier am Wochenende in den Läden sind schon sehr furios. Aber wir haben uns gut versorgt und hoffen, dass das Übergepäck nicht den Rahmen sprengt.

Königsetappe die Zweite

Sonntag war unsere Radgruppe gewachsen, zu 6 sind wir dann zum Kraftausdauer-Training zum Kloster Lluc gefahren, allerdings trafen da etwas strapazierte Beine auf tau-frische Trainingscamp-Starter.

Mit den dazugesellten netten Begleitern Nicole und Fabian konnten wir die Ausfahrt bei frühlingshaften 28 Grad und Kaiserwetter nicht beruhen lassen – beim Kaffee-Päuschen in Port Pollenca haben wir uns für den Ausflug zum Cap de Formentor entschieden. Was eine prächtige Entscheidung war. Die Straße war teilweise mit neuem Belag super befahrbar und die Aussicht .. sensationell.

Da wir ja eher spontan die Tour auf 150 Kilometern verlängert haben, hatten wir Probleme mit der Energieversorgung. Auch mit einem ausgeholfenen Riegel vom Fabian sind wir nur bis 10 Kilometer vor unserem Hotel gekommen – der Burger King konnte sich nicht wehren. Mini-Carbo-geloaded hat es dann aber für die Laufrunde von 8 Kilometern noch gereicht, bevor wir dann das Buffet das letzte mal besuchten.

Tränen zum Abschied

900 km (Schwimmen 2 km, Rad 850 km, Lauf 50 km) an 8 Trainingstagen bei 39 Stunden Training hört sich nicht nur nach einer anstrengenden Arbeitswoche an, war es auch. So wollten wir dann auch am letzten Tag die Ausfahrt kurz gestalten und sind einfach Richtung Arta gestartet.

Schwere Beine und etwas müde von den letzten Tagen sind wir bei heftigem Gegenwind an unseren Leistungswillen gekommen. In Arta hatte wir maximal einen 19er Schnitt für die 20 Kilometer, selbst nach 8 Tagen Training ist das sehr langsamt. In Arta einen Cortrado genossen und dann … auf der Hauptstraße Richtung St. Lorenz gab es den Weg nach links über landschaftlich schönere Wege oder der kurze zum Hotel.

Die Vernunft sagte: gerade aus und das Herz sagte: links, Umweg und die letzte Tour geniessen. Und genau das haben wir getan und wurden nicht enttäuscht. Der Weg dorthin wirklch fein und dann kam die neu geteerte Straße nach Manacor mit RÜCKENWIND… Tempo 50+ km/h und das bei einem Puls von 100 Schlägen, das war so sensationell, wie sich nur der Radprofi oder Normann Stadler auf Kona fühlt.. Letztendlich ging das bis Petra immer so um die 40 km/h Grenze weiter und dann.. Der Abschied! es hat geregnet und Mallorca wollte damit sagen, dass der Abschied gekommen ist.. Innerlich habe ich auch ein wenig geweint, ehrlich!

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